Musiktheorie
Quintenzirkel, Akkorde, Skalen, Transponieren und Frequenzen.
Musiktheorie ist am nützlichsten, wenn sie dir etwas abnimmt: das Abzählen von Vorzeichen, das Umschreiben einer Akkordfolge für den Sänger, das Nachschlagen der Töne eines unbekannten Akkords. Die Werkzeuge dieser Kategorie lassen sich deshalb in zwei Gruppen teilen: solche zum Nachschlagen und solche zum Trainieren.
Zum Nachschlagen dienen der Quintenzirkel, der Akkord- und Skalenfinder, der Transponierer und der Frequenz-Note-Konverter. Erkennen übst du mit dem Intervalltrainer, mit Akkorde hören und mit Noten lesen. Wer beides abwechselt, schlägt etwas nach, hört es dann in Ruhe nach und erkennt es beim nächsten Mal ohne Hilfsmittel.
Harmonielehre
Quintenzirkel
Interaktiver Quintenzirkel mit Tonarten, Vorzeichen und Paralleltonarten.
VerfügbarAkkord- und Skalenfinder
Töne von Akkorden und Skalen zu jeder Grundtonart anzeigen.
VerfügbarTransponierer
Akkordfolgen um beliebig viele Halbtonschritte transponieren.
VerfügbarIntervalltrainer
Intervalle berechnen und im Gehörtraining per Klang erkennen.
VerfügbarAkkorde hören
Gehörtraining: Akkordqualität (Dur/Moll/vermindert/übermäßig) per Klang erkennen.
VerfügbarNoten lesen
Notenlese-Training im Violin- und Bassschlüssel mit zufälligen Noten.
VerfügbarStimmung & Frequenz
Eine Reihenfolge, die sich bewährt
Wenn du Theorie systematisch aufbauen willst, hilft diese Abfolge:
- Erst die Landkarte: Im Quintenzirkel zeigt ein Klick auf ein Segment Vorzeichen, parallele Molltonart und die Töne beider Tonleitern.
- Dann das Material: Der Akkord- und Skalenfinder nennt die Töne von zehn Akkordtypen und zwölf Skalen, darunter Modi, Pentatoniken und Blues.
- Dann das Gehör: Intervalltrainer, Akkorde hören und Noten lesen stellen dir Aufgaben mit vier Antwortmöglichkeiten und melden sofort, ob du richtig lagst.
- Zum Schluss die Anwendung: Der Transponierer verschiebt Akkordfolgen um bis zu elf Halbtöne in beide Richtungen, der Frequenz-Note-Konverter rechnet zwischen Hertz und Notennamen.
Konkrete Fälle
Der Song ist zu hoch für die Sängerin. Du gibst im Transponierer C G Am F ein und stellst −2 Halbtonschritte ein. Das Ergebnis lautet A# F Gm D#. Mit der Notation „B (b)“ bekommst du Bb F Gm Eb, was auf Notenblättern üblicher aussieht.
Eine Quinte über E. Im Intervalltrainer wählst du im Modus „Rechner“ den Grundton E und die Quinte (7 Halbtöne) und erhältst B.
Das Orchester stimmt höher. Im Frequenz-Note-Konverter trägst du bei „Kammerton A4“ 442 statt 440 ein; alle Umrechnungen beziehen sich dann auf diesen Stimmton.
Konventionen und Grenzen
Die Tools dieser Kategorie schreiben Töne englisch: Das B in den Menüs ist das deutsche H, ein deutsches B heißt hier Bb. Der Transponierer behandelt außerdem jedes Wort, das mit einem Buchstaben von A bis G beginnt, als Akkord; aus „Das“ wird bei +2 Halbtönen „Eas“. Gib dort deshalb nur Akkordsymbole ein.
Noten lesen übt ausschließlich natürliche Töne ohne Vorzeichen, im Violinschlüssel von C4 bis A5, im Bassschlüssel von E2 bis C4. Der Intervalltrainer spielt die beiden Töne nacheinander, nicht gleichzeitig, und Akkorde hören kennt nur die vier Dreiklangsqualitäten Dur, Moll, vermindert und übermäßig.
Passende Ratgeber
🧭 Quintenzirkel verstehen: Vorzeichen, Paralleltonarten und Praxis
Zwölf Tonarten auf einem Kreis: So liest du Vorzeichen, Paralleltonarten und verwandte Tonarten ab und nutzt den Zirkel beim Spielen und Schreiben.
9 Min. Lesezeit🎼 Skalen, Akkordaufbau und Transponieren: Harmonielehre zum Nachrechnen
Wie Tonleitern und Akkorde aus Halbtonschritten entstehen und wie du Akkordfolgen sicher und richtig geschrieben in eine andere Tonart verschiebst.
10 Min. Lesezeit👂 Gehörbildung und Noten lesen: Intervalle, Akkorde und Notenschlüssel
Wie du Intervalle und Dur, Moll, vermindert und übermäßig sicher erkennst, Noten in beiden Schlüsseln flüssig liest und dein Training so aufbaust, dass es hängen bleibt.
9 Min. Lesezeit