Komposition

Tonart-Finder, Akkordprogressionen und Harmonielehre für eigene Songs.

Komposition beginnt selten bei null. Meist liegt schon etwas vor: ein paar Töne auf der Gitarre, eine gesummte Melodie, eine Akkordfolge aus dem Probenraum. Die drei Werkzeuge dieser Kategorie beantworten die Fragen, die danach kommen. In welcher Tonart bewege ich mich eigentlich? Welche Akkorde gehören dazu? Und welche Reihenfolge trägt einen Song?

Sie bauen aufeinander auf: Der Tonart-Finder liefert das Fundament, der Harmonielehre-Generator zeigt den Akkordvorrat dieser Tonart, und die Akkordprogressionen verwandeln bewährte Folgen in genau die Tonart, die du gewählt hast. Gemeinsam ist allen dreien, dass sie in Dur und Moll denken, dem Tonmaterial, auf dem ein Großteil der Popmusik aufbaut.

Harmonik

Wo fängst du an?

Das hängt davon ab, was du schon in der Hand hast. Die Reihenfolge der drei Werkzeuge ergibt sich aus der Frage, die du gerade beantworten willst.

  • Du hast Töne, aber keine Tonart: Markiere sie im Tonart-Finder. Je mehr verschiedene Töne du anklickst, desto eindeutiger wird das Ergebnis.
  • Du kennst die Tonart und suchst Akkorde: Der Harmonielehre-Generator listet alle sieben Dreiklänge dieser Tonart mit Stufe und Funktion auf.
  • Du brauchst eine ganze Folge: Bei den Akkordprogressionen findest du neun bekannte Folgen, die du mit einem Klick in jede Tonart verschiebst.

Typische Aufgaben

Eine Melodie einordnen. Du hast die Töne C, D, E, F#, G, A und B notiert. Im Tonart-Finder erscheinen G-Dur und Em mit Häkchen, weil beide Tonleitern alle sieben Töne enthalten. C-Dur kommt nur auf sechs von sieben, denn dort fehlt das F#.

Akkorde für die Strophe suchen. Der Song steht in D-Dur. Der Harmonielehre-Generator nennt D, Em, F#m, G, A, Bm und C#dim. Wählst du bei den Akkordprogressionen die Tonart D und die Pop-Progression, bekommst du daraus D – A – Bm – G.

Die Stimmung wechseln. Mit dem Grundton A klingt die Pop-Progression als A – E – F#m – D, die Andalusische Kadenz als Am – G – F – E. Derselbe Grundton, zwei völlig verschiedene Charaktere.

Gut zu wissen

Der Tonart-Finder prüft nur Dur und natürliches Moll und zeigt die sechs besten Treffer; Kirchentonarten, Blues- oder harmonisches Moll kennt er nicht. Im Beispiel oben liegen G-Dur und Em gleichauf. Welche der beiden gemeint ist, hörst du daran, auf welchem Ton sich die Melodie zu Hause anfühlt.

Der Harmonielehre-Generator beschränkt sich auf Dreiklänge, Septakkorde ergänzt du selbst. Alle Akkorde erscheinen in Kreuzschreibweise (A# statt Bb), und B bezeichnet hier den Ton, den man im Deutschen H nennt.

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