Metronom

Präzises Online-Metronom mit einstellbarem Tempo und Taktart.

Tempo120BPM

Tipp: Für exaktes Timing öffnet das Metronom einen Audio-Kontext erst nach dem ersten Klick auf „Start“ (Browser-Autoplay-Richtlinie).

So funktioniert's

Ein Metronom gibt einen gleichmäßigen Puls in einem festgelegten Tempo (BPM = Beats per Minute) vor – unverzichtbar beim Üben von Timing, beim Einspielen von Songs im Studio oder um ein gleichmäßiges Tempo über ein ganzes Stück hinweg zu halten. Stelle Tempo und Taktart ein und starte den Klick; die Beat-Anzeige zeigt dir visuell, wo im Takt du dich gerade befindest.

Beispiel 1 – 120 BPM im 4/4-Takt: Der Klickabstand beträgt 60 ÷ 120 = 0,5 s = 500 ms zwischen zwei Schlägen. Der erste Schlag jedes Takts (Zählzeit 1) erklingt höher und lauter als die Schläge 2 bis 4 – so hörst du die Taktgrenze, ohne mitzählen zu müssen.

Beispiel 2 – 90 BPM im 3/4-Takt (Walzertempo): Bei 90 BPM liegt der Klickabstand bei 60 ÷ 90 ≈ 0,667 s ≈ 667 ms. Mit „3/4“ ausgewählt zählt das Metronom drei Schläge pro Takt und betont Zählzeit 1 – ein typisches Setup zum Üben von Walzer-Timing.

Wann brauchst du das Metronom?

  • Üben: eine schwierige Passage erst bei 50–70% des Zieltempos sauber einspielen und die BPM danach schrittweise mit „+5 BPM“ steigern.
  • Bandprobe: ein gemeinsames Referenztempo hörbar machen, bevor die ganze Band gemeinsam einsteigt.
  • Recording: das Zieltempo eines Songs vor der Aufnahme nochmal im Ohr verankern, bevor der Click aus der DAW übernommen wird.
  • Unterricht: Schülern ein stabiles, akzentuiertes Timing-Gefühl über verschiedene Taktarten hinweg vermitteln.

Gut zu wissen

Der Klickabstand basiert technisch immer auf einer Viertelnote (60 ÷ BPM), unabhängig davon, welche Taktart du auswählst. Bei „2/4“ bis „5/4“ passt das exakt zur gewählten Zählzeit, bei „6/8“ liefert das Metronom aber 6 gleichmäßige Viertel-Klicks statt einer echten Achtel-Pulsierung im typischen 3+3-Gefühl eines zusammengesetzten Takts – hier hilft es, die Klicks gedanklich in zwei Dreiergruppen zu hören. Der Audio-Kontext öffnet sich außerdem erst nach dem ersten Klick auf „Start“, das ist eine Browser-Sicherheitsvorgabe und kein Fehler des Tools.

Häufige Fragen

Welches Tempo sollte ich zum Üben wählen?

Übe neue Passagen deutlich langsamer als das Zieltempo – oft 50–70% davon – und steigere die BPM erst, wenn du fehlerfrei spielst. So verhinderst du, dass sich Fehler „einschleifen“, die später schwer wieder loszuwerden sind.

Warum reagiert das Metronom nicht sofort beim Laden der Seite?

Browser dürfen Audio erst nach einer echten Nutzerinteraktion abspielen (Autoplay-Richtlinie). Der Audio-Kontext des Metronoms öffnet sich deshalb erst mit dem ersten Klick auf „Start“ – danach läuft der Klick präzise und ohne Verzögerung weiter.

Was bedeutet die betonte erste Zählzeit?

Der erste Schlag jedes Takts wird lauter und in einer anderen Tonhöhe gespielt (im Anzeige-Kreis farblich hervorgehoben). Das hilft dir, die Taktgrenzen auch bei ungeraden Taktarten wie 5/4 zu hören, ohne mitzählen zu müssen.

Klickt das Metronom bei „6/8“ wirklich im Achtel-Gefühl?

Nein – der Klickabstand basiert unabhängig von der gewählten Taktart immer auf 60 ÷ BPM (also einer Viertelnote). Bei „6/8“ zählt das Metronom deshalb 6 gleichmäßige Klicks pro Takt statt zweier betonter Dreiergruppen aus Achteln. Für ein authentisches 6/8-Gefühl hilft es, die 6 Klicks gedanklich als 3+3 zu gruppieren.

Kann das Metronom automatisch schneller oder langsamer werden (Ritardando/Accelerando)?

Nein, das Tempo bleibt nach dem Start konstant. Für einen bewussten Tempowechsel während des Übens nutzt du am besten die Tasten „−5 BPM“ und „+5 BPM“ manuell an der gewünschten Stelle.