Delay-Rechner

Delay-Zeiten in Millisekunden aus BPM und Notenwert berechnen.

NotenwertNormalPunktiertTriolisch

Alle Zeiten in Millisekunden. Punktiert = ×1,5, Triolisch = ×2/3 der Grundzeit – Standardformeln für Delay- und Modulationszeiten in DAWs und Effektgeräten.

So funktioniert's

Die Rechnung basiert auf einer einfachen Formel: Bei 120 BPM dauert eine Viertelnote genau 500 ms (60.000 ÷ BPM). Alle anderen Notenwerte leiten sich davon durch Verdoppeln, Halbieren, Punktieren oder Triolieren ab. Gib dein Songtempo ein und lies die passende Delay-Zeit direkt in Millisekunden ab, um sie in dein Delay-Plugin oder Effektgerät einzutragen.

Häufige Fragen

Warum sollte die Delay-Zeit zum Songtempo passen?

Ein Delay, das exakt auf eine Note des Songtempos eingestellt ist (z.B. punktierte Achtel), verschmilzt rhythmisch mit dem Beat und wirkt musikalisch statt „schwimmend“. Unpassende Delay-Zeiten erzeugen dagegen ein unruhiges, phasig wirkendes Klangbild.

Was ist der Unterschied zwischen punktiert und triolisch?

Punktiert verlängert einen Notenwert um die Hälfte seiner eigenen Dauer (×1,5) – bekannt vom „U2-Delay“-Sound auf Achtelbasis. Triolisch verkürzt ihn auf zwei Drittel (×2/3), weil drei Triolen in die Zeit von zwei normalen Noten passen.

Kann ich diese Werte auch für Reverb-Pre-Delay oder LFO-Raten nutzen?

Ja. Dieselben Zeitwerte lassen sich für das Pre-Delay eines Halls, für tempo-synchrone Modulationseffekte (Chorus, Tremolo) oder für Sidechain-Compressor-Release-Zeiten verwenden – überall dort, wo ein Effekt rhythmisch zum Song passen soll.