Harmonielehre-Generator
Alle diatonischen Akkorde einer Tonart mit Funktion (Tonika/Subdominante/Dominante) anzeigen.
| Stufe | Akkord | Funktion |
|---|
Vereinfachte Funktionstheorie. In der Praxis (v.a. im Moll) sind mehrere Funktionszuordnungen und Vertretungen möglich – diese Übersicht zeigt die gebräuchlichste Zuordnung.
So funktioniert's
Jede Tonleiter liefert exakt sieben diatonische Akkorde – die harmonische „Werkzeugkiste“ einer Tonart. Der Harmonielehre-Generator zeigt dir alle sieben mitsamt römischer Stufenbezeichnung und ihrer klassischen Funktion. Praktisch, um schnell zu sehen, welche Akkorde überhaupt zu einer Tonart passen, bevor du eigene Progressionen baust oder eine Melodie harmonisierst.
Häufige Fragen
Was sind diatonische Akkorde?
Akkorde, die ausschließlich aus Tönen der jeweiligen Tonleiter gebildet werden – man stapelt einfach jede Tonleiterstufe mit der übernächsten (Terzschichtung). In Dur ergeben sich dadurch immer drei Dur-, drei Moll- und ein verminderter Akkord in fester Reihenfolge.
Was bedeuten Tonika, Subdominante und Dominante?
Das sind die drei harmonischen Grundfunktionen: Die Tonika (I) ist der Ruhepunkt einer Tonart, die Dominante (V) erzeugt die stärkste Spannung dorthin zurück, und die Subdominante (IV) wirkt wie eine Zwischenstation. Die übrigen Stufen übernehmen ähnliche Funktionen wie eine dieser drei „Parallelen“.
Warum weicht die Funktionszuordnung im Moll manchmal ab?
Natürliches Moll hat keinen so starken Leitton wie Dur, weshalb die Dominantwirkung schwächer ist. In der Praxis wird die Dominante im Moll deshalb oft aus harmonisch Moll entlehnt (mit großer statt kleiner Terz) – diese Übersicht zeigt zur Übersichtlichkeit die diatonische Variante aus natürlich Moll.