Piano-Akkorde
Akkorde auf einer virtuellen Klaviatur visualisieren.
So funktioniert's
Wähle einen Grundton und Akkordtyp aus einer Liste von Dreiklängen und Septakkorden. Die Tool berechnet die zugehörigen Töne und markiert sie direkt auf einer virtuellen zwei-Oktaven-Klaviatur – der Grundton farblich abgesetzt von den übrigen Akkordtönen. Praktisch zum Nachschlagen von Akkorden oder als visuelle Lernhilfe beim Klavierspiel.
Beispiel 1: Grundton C mit Akkordtyp „Dominant 7“ markiert C, E, G und A# (enharmonisch Bb) auf der Klaviatur – der klassische C7-Akkord, wie er z.B. am Ende einer Bluesphrase oder als V7 vor einem F-Dur-Akkord auftaucht.
Beispiel 2: Grundton F# mit Akkordtyp „Moll“ markiert F#, A und C# – der F#-Moll-Dreiklang. Gerade bei vorzeichenreichen Tonarten wie dieser hilft die visuelle Tastenmarkierung, den Akkord schneller zu finden als über reines Kopfrechnen.
Wann brauchst du die Piano-Akkord-Übersicht?
- Songwriting am Klavier: schnell die Töne eines Akkords sehen, ohne Notenblatt.
- Unterricht: Schülern visuell zeigen, wie sich Dur, Moll und Septakkorde auf der Tastatur unterscheiden.
- Arrangement: für ein Bandarrangement nachschlagen, welche Töne ein Keyboarder für einen bestimmten Akkord greifen soll.
- Ohne Notenkenntnisse: Akkorde nachspielen, auch wenn du (noch) keine Noten liest.
Gut zu wissen
Die Übersicht zeigt Grundstellungs-Akkorde (Grundton unten), keine Umkehrungen – in der Praxis wird z.B. die Terz oder Quinte oft als tiefster Ton gespielt (erste bzw. zweite Umkehrung), was hier nicht abgebildet ist. Enharmonische Verwechslung ist ebenfalls zu beachten: Die Tastatur kennt nur zwölf physische Tasten, weshalb z.B. Ab-Dur und G#-Dur exakt dieselben Tasten treffen, obwohl sie in der Notenschrift unterschiedlich geschrieben werden. Verwandte Begriffe: Umkehrung (Akkord mit einem anderen Ton als Grundton im Bass), enharmonische Verwechslung (derselbe Klang, unterschiedliche Notenschreibweise).
Häufige Fragen
Wie finde ich einen Akkord auf der Klaviatur, ohne Noten zu lesen?
Wähle den Grundton und Akkordtyp aus – die passenden Tasten werden direkt auf der virtuellen Klaviatur markiert (Grundton hervorgehoben, restliche Akkordtöne farbig). So lässt sich ein Akkord auch ohne Notenkenntnisse visuell nachspielen.
Warum sind manche Akkordtöne doppelt markiert?
Die Klaviatur zeigt zwei Oktaven, deshalb erscheint jeder Akkordton an zwei Positionen – einmal in der unteren, einmal in der oberen Oktave. Das gibt dir mehr Auswahl, in welcher Lage du den Akkord greifen willst.
Was ist der Unterschied zwischen einem Dreiklang und einem Septakkord am Klavier?
Ein Dreiklang besteht aus drei Tönen (Grundton, Terz, Quinte), ein Septakkord fügt einen vierten Ton hinzu (die Septime) und klingt dadurch farbiger und jazziger – z.B. bei Maj7- oder Dominant-7-Akkorden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Dur- und einem Moll-Dreiklang?
Der Unterschied liegt in der Terz: Ein Dur-Dreiklang hat eine große Terz (4 Halbtöne) zwischen Grundton und zweitem Ton, ein Moll-Dreiklang eine kleine Terz (3 Halbtöne). Die Quinte (7 Halbtöne zum Grundton) ist bei beiden gleich – nur dieser eine Ton entscheidet über den hellen (Dur) oder dunklen (Moll) Klangcharakter.
Was bedeutet „sus2“ bzw. „sus4“?
„Sus“ steht für „suspended“ (aufgehoben): Statt der Terz wird die zweite (sus2) oder vierte Stufe (sus4) gespielt. Dadurch klingt der Akkord weder eindeutig Dur noch Moll, sondern schwebend und unaufgelöst – oft als Übergang, der sich zurück zum normalen Dur- oder Moll-Akkord auflöst.