Sample-Rate-Rechner

Dateigröße einer unkomprimierten WAV-Datei aus Samplerate, Bittiefe und Länge berechnen.

– MB

Pro MinutePro Stunde

So funktioniert's

Unkomprimierte Audiodateien (WAV/PCM) berechnen sich einfach: Samplerate × Bittiefe ÷ 8 × Kanäle × Dauer in Sekunden. Der Rechner hilft dir, vorab abzuschätzen, wie viel Speicherplatz eine Aufnahme benötigt – nützlich bei der Planung von Sessions mit vielen Spuren, bei begrenztem Speicherplatz oder um Übertragungszeiten für große Projektdateien einzuschätzen.

Häufige Fragen

Bringt eine höhere Samplerate als 48 kHz wirklich hörbar bessere Qualität?

Für die reine Wiedergabe ist der hörbare Unterschied zwischen 48 kHz und 96 kHz für die meisten Menschen minimal bis nicht wahrnehmbar (das menschliche Gehör hört bis max. ~20 kHz, das Abtasttheorem verlangt nur die doppelte Frequenz). Höhere Sampleraten bringen aber Vorteile beim Produzieren – etwa mehr Headroom für Plugins, die intern nichtlineare Prozesse (Sättigung, Pitch-Shifting) durchführen.

Warum ist 24 Bit der gängige Studio-Standard statt 16 Bit?

24 Bit bietet einen deutlich größeren Dynamikumfang (theoretisch ca. 144 dB statt 96 dB bei 16 Bit) und damit mehr Headroom beim Aufnehmen und Mischen, ohne dass Rauschen oder Clipping schneller zum Problem werden. Für die finale Veröffentlichung wird meist trotzdem auf 16 Bit heruntergerechnet (Dithering).

Wie groß wird eine typische 3-Minuten-Aufnahme in CD-Qualität?

Bei 44,1 kHz, 16 Bit, Stereo und 3 Minuten Länge ergeben sich rund 30 MB unkomprimiert (WAV) – deutlich mehr als eine MP3-Datei gleicher Länge, da WAV keine Kompression nutzt.