Bitrate-Rechner

Dateigröße komprimierter Audiodateien aus Bitrate und Länge berechnen und umgekehrt.

Bitrate und Länge bestimmen die Dateigröße – oder umgekehrt.

BitrateTypische Nutzung
128 kbpsStreaming-Standard, hörbare Kompressionsartefakte möglich
192 kbpsGuter Kompromiss für die meisten Ohren
256 kbpsHohe Qualität (z.B. Apple Music AAC)
320 kbpsMP3-Maximum, praktisch transparent

So funktioniert's

Bei komprimierten Audioformaten (MP3, AAC, Opus) bestimmt die Bitrate, wie viele Kilobit pro Sekunde Musik gespeichert werden – höhere Werte bedeuten bessere Klangqualität, aber größere Dateien. Gib Bitrate und Länge ein, um die Dateigröße zu berechnen, oder umgekehrt eine Zielgröße, um die dafür nötige Bitrate zu ermitteln – praktisch beim Exportieren für Streaming-Plattformen mit Größenlimits.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen konstanter (CBR) und variabler Bitrate (VBR)?

CBR nutzt durchgehend dieselbe Bitrate, unabhängig davon, wie komplex das Audiomaterial gerade ist – einfach zu berechnen, aber nicht optimal effizient. VBR passt die Bitrate dynamisch an die Signalkomplexität an (mehr Daten bei komplexen Passagen, weniger bei Stille) und erzielt bei gleicher Dateigröße meist bessere Qualität.

Ab welcher Bitrate ist der Unterschied zu einer unkomprimierten Datei kaum noch hörbar?

Für die meisten Hörer und die meisten Musikgenres gilt 256–320 kbps MP3/AAC als praktisch transparent, also kaum von einer CD-Qualität WAV-Datei zu unterscheiden. Bei kritischem Hören mit guten Kopfhörern können erfahrene Hörer teils noch Unterschiede bei komplexem Material wahrnehmen.

Warum ist die Dateigröße bei gleicher Bitrate nicht immer exakt gleich?

Bei variabler Bitrate schwankt die tatsächliche Datenrate je nach Songabschnitt, wodurch die Gesamtdateigröße leicht vom rechnerischen Durchschnittswert abweichen kann. Dieser Rechner geht von einer konstanten Bitrate aus und liefert damit eine verlässliche Schätzung für CBR-Encodings.