dB-Rechner
Pegelverhältnisse in Dezibel umrechnen und mehrere Quellen summieren.
Verhältnis ↔ Dezibel
Verhältnis 2 = 6.02 dB
dB-Summierung mehrerer Quellen
Gesamtpegel: – dB
Gilt für unkorrelierte Schallquellen (z.B. mehrere Instrumente/Lautsprecher): Gesamtpegel = 10·log₁₀(Σ 10^(L/10)).
So funktioniert's
Dezibel (dB) ist eine logarithmische Einheit, die extrem große Wertebereiche (z.B. Schalldruck von Flüsterton bis Rockkonzert) handhabbar macht. Der obere Rechner rechnet zwischen einem linearen Verhältnis und dB um, der untere summiert mehrere gleichzeitig aktive Schallquellen zu einem Gesamtpegel – nützlich beim Gain-Staging, Pegelmanagement und bei Lärmschutzberechnungen.
Häufige Fragen
Wann nutze ich die 20er- und wann die 10er-Formel?
Die 20·log₁₀-Formel gilt für Größen, die proportional zur Amplitude/Spannung sind (z.B. Lautstärkeregler, Signalspannung). Die 10·log₁₀-Formel gilt für Leistungsgrößen (z.B. akustische Schallleistung, elektrische Leistung). Da Leistung proportional zum Quadrat der Amplitude ist, unterscheiden sich die Formeln um den Faktor 2.
Warum verdoppelt sich die Lautstärke nicht bei +3 dB?
+3 dB entspricht einer Verdopplung der Schallleistung, aber die wahrgenommene Lautstärke verdoppelt sich für das menschliche Gehör erst bei etwa +10 dB. Das liegt daran, dass unser Gehör Lautstärke ebenfalls logarithmisch statt linear wahrnimmt.
Warum ergeben zwei gleich laute 70-dB-Quellen nicht 140 dB?
Dezibel-Werte addieren sich nicht linear, sondern logarithmisch. Zwei identische 70-dB-Quellen zusammen ergeben rund 73 dB (Verdopplung der Schallleistung = +3 dB), nicht 140 dB – ein häufiger Denkfehler beim Overdubbing oder Zusammenmischen mehrerer Spuren.