MIDI-Clock-Rechner
BPM in MIDI-Clock-Ticks (24 ppqn) umrechnen und umgekehrt.
| MIDI-Clock-Auflösung | 24 Ticks pro Viertelnote (ppqn) |
| Zeit pro Tick | – |
| Ticks pro Sekunde | – |
| Ticks pro Takt | – |
| Ticks pro Sechzehntel (Song Position Pointer) | 6 Ticks |
Der MIDI-Beat-Clock-Standard sendet 24 Timing-Clock-Nachrichten pro Viertelnote, unabhängig von der Taktart. Der Song Position Pointer zählt in 16tel-Noten (6 Clock-Ticks je 16tel).
So funktioniert's
MIDI-Clock-Signale sorgen dafür, dass mehrere MIDI-Geräte im gleichen Tempo laufen, ohne dass jedes Gerät sein eigenes BPM kennen muss – der Master sendet einfach 24 Ticks pro Viertelnote, alle angeschlossenen Geräte richten sich danach. Der Rechner zeigt dir, wie lang ein einzelner Tick bei deinem Tempo dauert und wie viele Ticks ein ganzer Takt umfasst.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen MIDI Clock und MIDI Time Code (MTC)?
MIDI Clock ist tempobasiert (24 Ticks pro Viertelnote, ändert sich mit dem BPM) und dient der Synchronisation von Sequencern/Drum-Machines auf einen gemeinsamen Beat. MIDI Time Code ist dagegen zeitbasiert (Stunden:Minuten:Sekunden:Frames) und tempo-unabhängig – typisch für Video- und Studio-Synchronisation.
Wofür brauche ich MIDI-Clock-Berechnungen konkret?
Zum Beispiel um zu prüfen, ob ein altes Hardware-Gerät mit einer bestimmten BPM-Rate noch stabil synchronisiert, um LFO- oder Arpeggiator-Raten tempo-genau zu berechnen, oder um Latenzen bei der externen Clock-Synchronisation zu debuggen.
Warum genau 24 Ticks pro Viertelnote?
Diese Auflösung wurde im ursprünglichen MIDI-1.0-Standard (1983) als Kompromiss zwischen Timing-Genauigkeit und Datenmenge festgelegt und hat sich seither nicht geändert – 24 lässt sich zudem sauber durch gängige Notenwerte wie Achtel, Sechzehntel und Triolen teilen.